Rharbarber – Kompott – Sirup – alles ist möglich

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Es ist Rharbarber Zeit und neben Marmelade, schmeckt er auch hervorragend als Kompott, Kaltschale oder ergibt einen super leckeren Sirup. Ich habe mich fleissig mit Rharbarber eingedeckt um richtig viel damit anzustellen. Aufgepasst Männer – es wird gesund – und einfach! Und wenn ich es kann, ist eins sicher, dann kann es jeder Mann!

Aber als erstes Mal ein paar Informationen:

Obst oder Gemüse – hättet ihr es gewußt?

Es handelt sich wirklich um ein Gemüse auch wenn es wie Obst zubereitet wird und schmeckt, sei es bei Kompott, Marmelade oder Kuchen.

Die Blätter vom Rharbarber sind nicht für den Verzehr geeignet.

April – Juni ist die Rharbarberzeit, jedoch sollten die Stängel nach dem Johanistag nicht mehr geerntet werden.

Kalium, Phosphor und Eisen, sowie Vitamin C, Zitronen- und Oxalsäure sind die Stoffe vom Rharbarber, jedoch ist Oxalsäure in Überdosierung nicht gesund. Der Garprozess mindert diese Säure, die besonders hoch in den Blättern bestand hat.

Zutaten für Rharbarber Kompott

  • 500 g Rharbarber
  • 1 Päck Vanillezucker
  • 1,5 Tasse Zucker
  • 1 Becker Wasser

Den geputzten Rharbarber in kleine Würfel schneiden mit dem Wasser und Zucker in einem Topf geben und aufkochen.  Wichtig ist die passenden Konsistenz für sich selbst zu finden. Je länger man ihn kocht um so eher zerfällt er in feine Fasern.

Abkühlen lassen und geniessen.

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Rharbarber Sirup

  • 500 g Rharbarber geputzt und in ca 1 Zentimeter dicke Stücke geschnitten
  • 250 g Zucker
  • 2 Pack Vanillezucker
  • Saft einer halber Zitrone
  • 250 ml Wasser

Ich gebe Rharbarber und Wasser in einen Topf und kochen es richtig durch. So das auch der Rharbarber schön zerfällt so richtig schön sämig. Dann gebe ich ihn durch ein Haarsieb und fangen das Wasser auf. Mit einem Löffel presse ich nun den Rest Flüssigkeit aus den Fasern und Stückchen im Sieb. Alles zurück in den Topf geben und mit Zitronensaft Zucker und Vanillezucker noch einmal richtig aufkochen lassen. Den Rharbarbersirup in die Flaschen füllen gut verschließen und anschliessend kühl und dunkel aufbewahren. Je nach Wunsch und Geschmack kann man es mit Wasser verdünnen oder auch so mal ein Spitzer in Joghurt oder Quark geben.

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Ich nutze ihn mittlerweile auch für Dressing oder zum verfeinern meiner Saucen 🙂

Ich hoffe es macht Euch auch ein wenig Mut die Frauen und Superköche vom Herd zu vertreiben. Denn wir Kochnerds können auch viel – wenn wir nur wollen 🙂

 

 

 

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Wenn die Flotte Lotte zum Einsatz kommt

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Die Obstauswahl ist momentan sehr schmackhaft wie ich finde – von daher auf an die Arbeit und mit der Flotten Lotte ein wenig Sport gemacht.

Als erstes mal einen einfachen Apfelmus

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel geschält und entkernt
  • 1/4 Saft einer Zitrone
  • etwas Zimt gemischt mit 2 EL Zucker
  • einen Hauch Bitter-Mandel

Die Äpfel in kleine Stücke schneiden mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit einer Tasse Wasser zum kochen bringen. Die gekochten Äpfel dann in die Flotte Lotte geben. Zitronensaft, Zimt/Zucker und Bittermandel dazu. Und dann wird die Kurbel der Flotten Lotte gedreht. Aber Achtung nicht vergessen das diese über einer Schüssel sein sollte.  Nach und nach alles gut durchpassieren…  Abschmecken – vielleicht noch ein Hauch Mandel mehr und ab in den Kühlschrank.

Natürlich kann man den Apfelmus auch einfrieren oder einkochen. Aber hier bei mir ist der Apfelmus einfach für meine Kartoffelpuffer gedacht.

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